Lagen

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Forst hat die besten Weinlagen der Pfalz

Basalt, Kalk und Sandstein: Diese drei Gesteine machen die Forster Böden und Weinlagen unverwechselbar. Der Basalteintrag in den Forster Böden fungiert als Wärmespeicher, der die Wärme nachts langsam abgibt und somit die täglichen Klimaschwankungen verringert. Außerdem lassen diese gut durchlüfteten, leicht erwärmbaren Böden mineralische, extraktreiche und fruchtige Weine wachsen.

Kalk hat den Vorteil, dass er die Auswaschung von Nährstoffen im Boden verringert und somit den Nährstoffgehalt im Boden erhöht. Daneben führt er zur Bildung einer krümeligen Oberbodenstruktur, was sich positiv auf den Wasserhaushalt und die Durchlüftung des Bodens auswirkt. Auf kalkhaltigen Böden wachsen mineralische Weine mit dem gewissen Biss.

Allgegenwärtiger Bestandteil in den Forster Böden ist auch der Sandstein. Wie der Basalt sorgt er für eine gute Durchlüftung und Erwärmbarkeit der Böden, was die Reifung begünstigt. Weine, die auf Sandböden gedeihen, zeichnen sich durch Geradlinigkeit und eine spritzige Säure aus.

Weinlagen Forst Pfalz

Forster Kirchenstück

Unübertrefflich. Vollkommen. Bereits 1828 bei der königlich-bayrischen Landaufnahme wurde dem "Stück hinter der Kirche" die höchste Bodenbonitätsklasse 65 zuerkannt. Der Boden besteht aus Buntsandsteingeröll, Kalksteingeröll, sandigem Lehm und Basalt. Angebaut wird hier nur die Rieslingrebe. Die vielschichtigen Weine zeigen ein wahres Potpourri an Aromen, sind sehr saftig, mineralisch und langlebig. Wie schon in früheren Zeiten schätzt auch heute der Weinliebhaber Weine aus dieser wertvollsten Lage der Pfalz.

Die Lage umfasst 3,67 ha und liegt direkt hinter der Forster Kirche; in unserem Besitz befinden sich 0,4 ha.

Weinlage Forster Kirchenstück

Unübertrefflich. Vollkommen.

Forster Jesuitengarten

Dem Himmel ganz nah. Die Lagebezeichnung Jesuitengarten geht auf einen Jesuitenorden zurück, der im Jahr 1764 in Forst Grundbesitz hatte und als Förderer des Weinbaus gegolten hatte. Der Boden besteht aus Sandsteingeröll, sandigem Lehm und Basalt. Die dichten Lehm- und Sandschichten sorgen für optimalen Wasserhaushalt und Mineralstoffaufnahme. Die Rieslinge sind hochfein, elegant und zeichnen sich durch ein harmonisches Spiel von Frucht und Mineralität aus.

Die Lage umfasst 7 ha, in unserem Besitz befinden sich 0,5 ha.

Weinlage Forster Jesuitengarten

Dem Himmel ganz nah.

Forster Pechstein

Vulkanisch. Mineralisch. Wegen seiner schwarzen Farbe wird das einzige Basaltvorkommen in der Pfalz, der Forster Basalt, Pechstein genannt. Durch die Charakteristika von Boden und Kleinklima erhalten die im Pechstein gewachsenen Rieslingweine eine außerordentliche Mineralität. Die Weine probieren sich filigran und finessenreich, wirken schlank und lang anhaltend. Die Aromen erinnern an Zitrusfrucht und Feuerstein.

Die Lage umfasst 15 ha, unser Besitz beläuft sich auf 1,5 ha.

Weinlage Forster Pechstein

Vulkanisch. Mineralisch.

Forster Ungeheuer

Unnachahmlich. Einzigartig. "Dieses Ungeheuer schmeckt mir ungeheuer!", soll Otto von Bismarck beim Genuss dieses edlen Weines ausgerufen haben. Der weithin bekannte Name ist jedoch auf einen Begriff aus dem Jahre 1460 "Ungehuwer" zurückzuführen. Der Boden besteht aus Buntsandstein, Basalt und Muschelkalksteingeröll. Die vor Westwinden geschützte Lage in der Hangmitte bewirkt einen Reifevorsprung, was zur optimalen Traubenreife führt. Die Weine sind feinfruchtig bei hervorragender Mineralität und enormer Fülle.

Die Lage umfasst 29 ha, in unserem Besitz befinden sich 2,15 ha.

Weinlage Forster Ungeheuer

Unnachahmlich. Einzigartig.

Forster Freundstück

Klein, aber fein. Der Name hat seinen Ursprung im Begriff "Am Frienacker" aus dem Jahre 1460. Der Boden besteht aus Buntsandsteingeröll, stellenweise mit Kalksteingeröll durchsetzt. Die Rieslingtrauben reifen auf Grund des besonderen Kleinklimas in dieser Lage außerordentlich gut aus. Sie zeigen stets gute Struktur, Säure und Mineralität.

Die Lage umfasst 3,5 ha, davon bewirtschaften wir 0,1 ha.

Weinlage Forster Freundstück

Klein, aber fein.

 
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